Bilder von Ansani
email: christian at vonAscheberg.de

Bilder 2010
Rekordrad von 2011 Milan SSL:
Bei schönstem Wetter ging es von Wolfenbüttel nach Potsdam, nach Torgau und wieder zurück.
Schönstes Wetter? Gibt es das? Es macht schon einen Unterschied, ob mal nachmittags mal für ein paar Stunden auf einem Stuhl im Garten in der Sonne sitzt oder von morgens bis abends und noch einen Tag auf dem Rad sitzt. Am Samstag viel Sonne. Am nächsten Tag dann noch ein mal das gleiche Programm, nur noch etwas wärmer. Bis 30 Grad und schwül. Wohl dem, der schneller unterwegs ist und dank Fahrtwindkühlung nicht so leiden muss. Noch leichter, wenn man dann mit Sonnenschutz in der Kabine sitzt, immer von frischem Fahrtwinnd umströmt vor sich hin kurbelt. Pardon, ich mache hier keine Werbung;-)
Andreas gibt mit vielen schönen Bildern etwas von der Stimmung deren Preis:
2 Artikel der Zeitung “Wolfenbüttler Schaufenster” am 1.6.11
Bericht von Ansani:
http://rsg-sonntagsfahrer.jimdo.com/veranstaltungen-2011-mit-rsg-beteiligung/brevet-2011-ansani/
http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?26633-Brevetberichte-2011&p=341806#post341806
Bericht von mir
http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?26633-Brevetberichte-2011&p=341011#post341011
Fotos von Andreas H.
http://rsg-sonntagsfahrer.jimdo.com/veranstaltungen-2011-mit-rsg-beteiligung/brevet-2011-ansani/
Bericht von Christian Ascheberg
Am 8 Uhr geht es los. Es ist kühl, aber nicht kalt und so bleibt es den ganzen Tag. Zuerst radeln nach Seesen. Dort gibt es den ersten und einzigen Abbrecher: Knieprobleme. Morgens am Samstag ist auf der Straße nach Schladen und Liebenburg nicht viel los. Es geht durch Lutter am Barrenberge http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Lutter ein geschichtsträchtiger Ort. Dort geht es auf die B24 nach Seesen. Dank einer Baustelle, durch die wir aber durchradeln konnten war dort noch weniger Verkehr als sonst. In Seesen ist die erste Kontrolle und Stefan überrascht mich indem er mich in der Tankstelle überholt. “Cool” sage ich zu ihm. Nachdem ich an der Steigung in Liebenburg nicht überholt wurde ging ich davon aus alleine anzukommen. Durch schöne Landschaft aber nicht so gutem Straßenbelag ging es über Osterode, Herzberg, Scharzfeld http://www.einhornhoehle.de/Start/Info.pdf auf meine Lieblingsstrecke nach Berga. Dann folgte Sangerhausen und Aschersleben. Den Harz ließen wir links liegen. Hügel rauf und runter, auf einsamen Straßen ohne Sichtbehinderung. Eine windanfällige Strecke. Der Wind hielt sich zurück. Am Spätnachmittag wieder in Wolfenbüttel angekommen; ich stellte mein Rad weg, sprang kurz unter die Dusche, hatte die ersten Brötchen geschmiert, da tauchte auch schon Stefan auf “Cool”. Fährt von Anfang an alleine mit dem Rennrad ohne Windschatten in einem Tempo. Kaum zu glauben. Wenig später kommt auch schon Martin mit dem Lieger. Er hält sich nicht lange auf. Seine Frau wartet und er will noch etwas aus dem Tag machen, so scheint es. So leicht ist mein 300er nun aber auch nicht, denke ich mir nur. Dann geht es Schlag auf Schlag. Die letzten Ankömmlinge nach 1 Uhr. Das Zeitfenster geht bis 4 Uhr morgens. Alle sind wieder zuhause und ich komme viel eher ins Bett als gedacht.
Allen scheint es Spaß gemacht zu haben. Mir wohl am meissten. Für mich ist en Brevet Veranstalten besser als eine eigene Geburtstagsparty. Es gibt viel zu erzählen und alle hören interessiert zu. Gar kein Small-Talk im üblichen Sinne. Jedes Gehörte wird mit selbst intensiv erlebten verknüpft. Es gibt nur Sieger. Brevet in der Qualifikationszeit geschafft.
Zeitungsartikel der Radktion Schaufenster Wolfenbüttel
Bilder von Andreas
http://rsg-sonntagsfahrer.jimdo.com/veranstaltungen-2011-mit-rsg-beteiligung/brevet-2011-ansani/
eigene Bilder
Berichte zum Brevet
http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?26633-Brevetberichte-2011&p=331857#post331857
http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?26633-Brevetberichte-2011&p=331663#post331663
http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?26633-Brevetberichte-2011&p=331576#post331576

Der Milan SL liegt sehr tief. Dass heißt Bodenunebenheiten mag er nicht. Bei Auffahrten und Wellen setzt er auf . Das ist dort, wo für die pedalierenden Füße Freiraum nötig ist. Hier die austauschbare Verstärkung, die ich vom Räderwerk in Hannover bekommen habe.
ein netter Saisonabschluss.
Besonders begeistert war ich davon, daß es dem Veranstalter, dem Audax Club SH, gelungen ist die Jugend zu gewinnen bei der Betreuung zu helfen. So stand die 11 jährige Lilli am Samstagmorgen in Altengamme im eiskalten Wind und schickte 2 Stunden lang Radfahrer auf die Strecke. Damit nicht genug. Nachmittags und abends nahm sie die Radfahrer wieder in Empfang. Da muss muss sich der Audax-Club wohl keine Sorgen über Radnachwuchs machen.
Die Fahrt unspektakulär. Von Altengamme über Dahlenburg auf der B216, B191 nach Dömitz. Von dort nach Ludwigslust und dann die B5 bis Nauen. Dann über Friesack zur Jugendherberge in Gatow. Unterwegs ein Polizeistop. Es wurde mal wieder nach einem Motor gesucht. Ein Plattfuß hinter Nauen bremste die Weiterfahrt. Aufgefallen war der, weil ich nicht mehr auf 50km/h kam. Vom Lenkverhalten und Geräusch war nichts zu bemerken. Ich habe keine Ahnung, wie lange ich mit dem Platten gefahren bin.